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Der Moissanit
ist nach seinem Entdecker Dr. Henri Moissan benannt worden.
Dieser Nobelpreisträger entdeckte eine neue Siliziumkabidverbindung
im Kern eines Meteoriten.
Siliziumkabid-verbindungen kommen in der Natur nur sehr selten vor und
nur ein sehr geringer Teil davon ist für Gemmologen interessant.
Erst jetzt, im Computerzeitalter, wird die Verbindung synthetisch kopiert,
um als hochwertiger Supraleiter benutzt zu werden. Nachdem ein Diamantschleifer
1995 die große Ähnlichkeit grüner Moissanitkristalle mit
Diamanten feststellte, wurde unermüdlich an einer farblosen Variante
gearbeitet.
Diese erschien 1998 auf dem Markt unter dem Namen Lab-created Moissanite,
in Deutschland Moissanit genannt.
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